Die Sankt-Johannes Stiftkirche


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Die Kirche wurde gegen das Jahr Tausend in romanischem Stil gebaut und dem Evangelist Johannes geweiht. Im Laufe der Zeit wurde sie mehrmals renoviert.
Die Vordergrund wurde gegen die Hälfte des XV. Jahrhundert wieder aufgebaut und mit den folgenden Wappen versehen: mit dem Wappen vom Kardinal Alessandro Farnese, dem Jüngeren (Valentano 1520-Roma 1589), mit dem vom Bischof von Montefiascone, dem Kardinal Bentivoglio und mit dem Wappen der Gemeinde von Valentano, das damals ein heiliges Bild vom Evangelist Johannes war. Das neue Stadtwappen ist das Bild einer Erle.

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Der Titel von Pfarrei wurde der gleichnamigen Kirche außerhalb der Stadtmauer aberkannt und, 1253, diesem Sakralbau auf Verordnung des Papstes Innocenzo IV verliehen.
Das Innere des Gebäudes wurde zwischen dem Ende des XVII und dem Anfang des XVIII Jahrhunderts in Barockstil verwandelt. Von den vorigen Restaurationen bleibt ein kostbares Fresko mit der Darstellung der Kreuzigung Christi, das Marcello Venusti zugeschrieben ist. Eine wertvolle Holzfigur der Heiligen Jungfrau geht auf das XVII Jahrhundert zurück und wurde der Kirche vom Priester G.B. Lazzari geschenkt.

La Madonna Assunta viene portata in processione la sera del 14 agosto La parte terminale del campanile ha forma esagonale

 

Es gibt auch schöne Gemälde von Corrado Giacquinto (die Madonna, das Jesuskind und die büßenden Seelen) und von Pietro Lucatelli ( die Madonna del Rosario mit dem heiligen Dominikus und der heiligen Katherine, vom Jahr 1700). Zwei weitere Gemälde sind dem Patron Valentanos, dem heiligen Johannes, geweiht und wurden Ende des XVIII Jahrhunderts vom Maler Pietro Padroni, der aus Città della Pieve kam und in Valentano wohnte, gemacht.
Erwähnenswert sind noch zwei Gemälde. Das eine von Alessandro Mattia aus Farnese, dem sogenannten „Maler von Valentano“. Es kommt aus der Sankt-Maria Kirche und stellt die Madonna mit dem Jesuskind und den heiligen Peter und Paul dar. Das andere (eine Darstellung von Franz von Assisi, Sankt Lucia und Sankt Agathe, vom Jahr 1711) wurde von Francesco Maria Bonifazi aus Viterbo gemalt und ist leider nicht gut erhalten.
Unter dem Hochaltar befindet sich das Reliquiengrab vom dem Mitpatron, dem heiligen Justinus. Einem Märtyrer, dessen Namen ihm gegeben wurde.

Il soffitto della Chiesa Collegiata, recentemente restaurato La chiesa vista dalla Cantoria. L'evidente deformazione prospettica è dovuta all'impiego di un'ottica grandangolare molto potente.

 

Uebersetzung von Consuelo Codoni.